Break-Even-Analyse-Rechner

Kostenloser Break-Even-Analyse-Rechner. Berechne den Break-Even-Punkt in Einheiten und Umsatz, Deckungsbeitrag und Gewinnszenarien für dein Unternehmen.

Kostenstruktur

Miete, Gehälter, Versicherungen und andere Kosten, die sich nicht mit der Produktion ändern

Materialien, Arbeit und Kosten, die mit jeder produzierten Einheit variieren

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Zuletzt aktualisiert: Januar 2026

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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Break-Even-Analyse und warum ist sie für Unternehmen wichtig?
Die Break-Even-Analyse bestimmt den Punkt, an dem die Gesamteinnahmen den Gesamtkosten entsprechen—also weder Gewinn noch Verlust. Sie ist entscheidend für die Geschäftsplanung, da sie dir das Mindestverkaufsvolumen zeigt, das benötigt wird, um alle Ausgaben zu decken. Die Kenntnis deines Break-Even-Punkts hilft bei Preisentscheidungen, dem Setzen von Verkaufszielen, der Bewertung neuer Produktideen und dem Verständnis, wie sich Änderungen bei Kosten oder Preisen auf die Rentabilität auswirken. Die meisten Startups und kleinen Unternehmen nutzen die Break-Even-Analyse vor der Produkteinführung.
Wie berechne ich den Break-Even-Punkt?
Die Break-Even-Formel lautet: Break-Even-Einheiten = Fixkosten ÷ (Verkaufspreis - Variable Kosten pro Einheit). Der Nenner wird Deckungsbeitrag genannt—der Betrag, den jede Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Beispiel: Bei Fixkosten von 10.000 €, einem Verkaufspreis von 50 € und variablen Kosten von 30 € ist der Break-Even = 10.000 € ÷ (50 € - 30 €) = 500 Einheiten. Um den Break-Even-Umsatz zu finden, multipliziere die Break-Even-Einheiten mit dem Verkaufspreis: 500 × 50 € = 25.000 €.
Was ist der Unterschied zwischen Fixkosten und variablen Kosten?
Fixkosten bleiben unabhängig vom Produktionsvolumen konstant—Beispiele sind Miete, Gehälter, Versicherungen, Kreditzahlungen und Abschreibungen auf Anlagen. Du zahlst diese, ob du 0 oder 1.000 Einheiten verkaufst. Variable Kosten ändern sich mit jeder produzierten Einheit—Beispiele sind Rohstoffe, direkte Arbeitskosten pro Einheit, Verpackung, Versand und Verkaufsprovisionen. Das Verständnis dieser Unterscheidung ist wesentlich, denn höhere Fixkosten erfordern mehr Verkäufe zum Break-Even, während höhere variable Kosten deinen Deckungsbeitrag pro Einheit reduzieren.
Was ist der Deckungsbeitrag und warum ist er wichtig?
Der Deckungsbeitrag ist der Verkaufspreis minus variable Kosten pro Einheit—er zeigt, wie viel jeder Verkauf zur Deckung der Fixkosten und zur Gewinnerzielung beiträgt. Die Deckungsbeitragsquote ist der Deckungsbeitrag geteilt durch den Verkaufspreis, ausgedrückt als Prozentsatz. Ein Produkt für 50 € mit 30 € variablen Kosten hat einen Deckungsbeitrag von 20 € (Quote von 40%). Höhere Deckungsbeiträge bedeuten, dass du schneller den Break-Even erreichst und nach dem Break-Even mehr Gewinn erzielst. Es ist eine Schlüsselkennzahl zum Vergleich der Produktrentabilität und für Preisentscheidungen.
Wie kann ich meinen Break-Even-Punkt senken?
Drei Strategien senken deinen Break-Even-Punkt: (1) Reduziere Fixkosten durch Mietverhandlungen, Auslagerung von Nebenfunktionen oder Einsatz von Teilzeitkräften statt Vollzeitbeschäftigten. (2) Senke variable Kosten pro Einheit durch Großeinkäufe, Verbesserung der Produktionseffizienz oder günstigere Lieferanten. (3) Erhöhe den Verkaufspreis, wenn der Markt es zulässt—selbst kleine Preiserhöhungen wirken sich erheblich auf den Break-Even aus. Beispiel: Eine Preiserhöhung von 10% bei einem Produkt mit 40% Marge könnte das Break-Even-Volumen um fast 20% reduzieren. Analysiere, welche Strategie zu deinen Marktbedingungen passt.