Belichtungsrechner
Berechne äquivalente Kamera-Belichtungseinstellungen, ND-Filter-Kompensation und Belichtungswerte. Unverzichtbares Werkzeug für Fotografen.
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Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
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Häufig gestellte Fragen
Was ist das Belichtungsdreieck und wie arbeiten Blende, Verschlusszeit und ISO zusammen?
Das Belichtungsdreieck besteht aus drei Kameraeinstellungen, die steuern, wie viel Licht den Sensor erreicht: Blende (f-Zahl) steuert die Objektivöffnung—niedrigere f-Zahlen (f/1.8) lassen mehr Licht ein, reduzieren aber die Schärfentiefe; Verschlusszeit steuert, wie lange der Sensor belichtet wird—1/1000s friert Bewegung ein, während 1s Unschärfe erzeugt; ISO steuert die Sensorempfindlichkeit—höhere ISO-Werte hellen das Bild auf, fügen aber Rauschen hinzu. Diese drei Einstellungen sind voneinander abhängig: Wenn Sie eine ändern, müssen Sie eine andere anpassen, um die gleiche Belichtung beizubehalten.
Was ist ein ND-Filter und wann sollte ich einen verwenden?
Ein Neutraldichte-Filter (ND-Filter) ist ein abgedunkeltes Glas, das die Lichtmenge reduziert, die ins Objektiv gelangt, ohne die Farben zu beeinflussen. ND-Filter werden in 'Blendenstufen' der Lichtreduzierung gemessen: ND2 = 1 Stufe, ND4 = 2 Stufen, ND8 = 3 Stufen, ND1000 = 10 Stufen. Verwenden Sie ND-Filter, wenn: Sie langsame Verschlusszeiten bei hellem Tageslicht wünschen (seidige Wasserfälle, Bewegungsunschärfe), Sie eine große Blende für geringe Schärfentiefe bei Sonnenschein benötigen, oder für Langzeitbelichtungen tagsüber. Ein 10-Stufen-ND-Filter kann eine 1/1000s-Belichtung in eine 1-Sekunden-Belichtung verwandeln.
Was ist der Belichtungswert (EV) und wie wird er berechnet?
Der Belichtungswert (EV) ist eine einzelne Zahl, die eine Kombination aus Blende und Verschlusszeit bei ISO 100 darstellt. Die Formel lautet: EV = log₂(N²/t), wobei N die Blendenzahl und t die Verschlusszeit in Sekunden ist. EV 0 entspricht f/1 bei 1 Sekunde. Jedes +1 EV halbiert das Licht (eine Stufe dunkler), jedes -1 EV verdoppelt das Licht (eine Stufe heller). Typische Szenen: EV 15 = heller Sonnentag, EV 12 = bewölkt, EV 8 = heller Innenraum, EV 3 = schwach beleuchteter Raum, EV -4 = Sternenlicht.
Wie berechne ich äquivalente Belichtungseinstellungen?
Äquivalente Belichtungen behalten die gleiche Gesamtlichtmenge bei, indem Blende, Verschlusszeit und ISO ausgetauscht werden. Jede volle Stufe verdoppelt oder halbiert das Licht. Beispiele ausgehend von f/8, 1/125s, ISO 100: Um Bewegung einzufrieren (schnellere Verschlusszeit): f/5.6, 1/250s, ISO 100 (Blende 1 Stufe geöffnet). Um Hintergrund unscharf zu machen (größere Blende): f/4, 1/500s, ISO 100 (Verschlusszeit 2 Stufen erhöht zum Ausgleich). Für wenig Licht: f/8, 1/125s, ISO 400 (ISO 2 Stufen erhöht). Der Schlüssel ist, dass die Gesamtlichtänderung null ergibt.
Was sind häufige Belichtungsfehler und wie vermeide ich sie?
Häufige Belichtungsfehler: Auto-ISO ohne Limits verwenden—setzen Sie ein Maximum (z.B. ISO 6400), um übermäßiges Rauschen zu verhindern. Die Sunny-16-Regel ignorieren—bei hellem Sonnenschein verwenden Sie f/16 mit Verschlusszeit = 1/ISO (z.B. f/16, 1/100s bei ISO 100). Belichtungskorrektur bei Filtern vergessen—berechnen Sie immer die neue Verschlusszeit (verdoppeln Sie sie pro Filterstufe). Der LCD-Vorschau vertrauen—überprüfen Sie das Histogramm für genaue Belichtung; die Mitte sollte Daten haben ohne Beschneidung der Lichter (rechter Rand) oder Schatten (linker Rand). Zu sehr auf Automatik-Modi verlassen—lernen Sie den manuellen Modus.