Konfidenzintervall-Rechner
Berechne Konfidenzintervalle für Populationsmittelwert und -anteil. Unterstützt verschiedene Konfidenzniveaus. Kostenloser Online-Konfidenzintervall-Rechner.
Konfidenzintervall-Formeln
Mittelwert: x̄ ± z × (s/√n)
Anteil: p̂ ± z × √(p̂(1-p̂)/n)
Wobei z der kritische Wert für das gewählte Konfidenzniveau ist
Kritische Werte (Z-Werte)
80%
1.282
85%
1.44
90%
1.645
95%
1.96
99%
2.576
99.5%
2.807
99.9%
3.291
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Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
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Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Konfidenzintervall?
Ein Konfidenzintervall ist ein Wertebereich, der wahrscheinlich einen unbekannten Populationsparameter (wie einen Mittelwert oder Anteil) enthält. Zum Beispiel bedeutet ein 95%-Konfidenzintervall von [45, 55] für die durchschnittliche Größe, dass wir zu 95% sicher sind, dass der wahre Populationsdurchschnitt zwischen 45 und 55 liegt. Es besteht aus einer Punktschätzung plus/minus einer Fehlerquote. Die Intervallbreite hängt vom Konfidenzniveau, der Stichprobengröße und der Variabilität ab. Breitere Intervalle = mehr Konfidenz aber weniger Präzision.
Wie interpretiere ich ein Konfidenzintervall richtig?
Ein 95%-Konfidenzintervall bedeutet: Wenn wir die Studie viele Male wiederholen würden, würden etwa 95% der berechneten Intervalle den wahren Populationsparameter enthalten. Es bedeutet NICHT, dass eine 95%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass der wahre Wert in diesem spezifischen Intervall liegt—der wahre Wert liegt entweder darin oder nicht. Übliche Interpretation: 'Wir sind zu 95% sicher, dass der wahre Mittelwert/Anteil zwischen [untere Grenze] und [obere Grenze] liegt.' Das Konfidenzniveau spiegelt unsere langfristige Genauigkeit wider.
Wie beeinflusst das Konfidenzniveau die Intervallbreite?
Höhere Konfidenzniveaus ergeben breitere Intervalle. Bei 90% Konfidenz ist z = 1,645; bei 95% ist z = 1,96; bei 99% ist z = 2,576. Beispiel: Für einen Stichprobenmittelwert von 50 mit Standardfehler 5: 90% KI = [41,8, 58,2] (Breite 16,4), 95% KI = [40,2, 59,8] (Breite 19,6), 99% KI = [37,1, 62,9] (Breite 25,8). Es gibt einen Kompromiss: höhere Konfidenz = breiteres Intervall = weniger Präzision. Die meiste Forschung verwendet 95% als Ausgleich.
Wann sollte ich Konfidenzintervalle für Mittelwert vs. Anteil verwenden?
Verwenden Sie Mittelwert-Konfidenzintervalle, wenn Ihre Daten kontinuierlich/numerisch sind (Größen, Gewichte, Testergebnisse, Umsatz). Formel: x̄ ± z(s/√n). Verwenden Sie Anteils-Konfidenzintervalle beim Zählen von Erfolgen/Misserfolgen oder Ja/Nein-Ergebnissen (Prozent bestanden, Zustimmungsraten, Fehlerquoten). Formel: p̂ ± z√(p̂(1-p̂)/n). Für Anteile stellen Sie sicher, dass np̂ ≥ 10 und n(1-p̂) ≥ 10, damit die Normalapproximation gültig ist.
Welche Stichprobengröße brauche ich für ein zuverlässiges Konfidenzintervall?
Größere Stichproben ergeben engere, präzisere Intervalle. Die Fehlerquoten-Formel zeigt warum: ME = z(s/√n). Verdopplung der Stichprobengröße reduziert die Fehlerquote um √2 ≈ 1,41. Allgemeine Richtlinien: Für Mittelwerte ermöglicht n ≥ 30 die Anwendung des Zentralen Grenzwertsatzes. Für Anteile stellen Sie sicher, dass np̂ ≥ 10 und n(1-p̂) ≥ 10. Umfragen benötigen typischerweise 400+ Befragte für ±5% Fehlerquote bei 95% Konfidenz.